Berichte zu unseren Veranstaltungen und aktuelle Themen

Petition „Rehkitzrettung in Gefahr aufgrund der neuen EU-Verordnung“ 

UPDATE

Das Bundesverkehrsministerium hat am 20.03.24 eine Ausnahmeregelung für Drohnen zur Jungwildrettung beschlossen.

Seit einigen Jahren werden Drohnen mit Wärmebildkameras für die Kitzrettung vor der Mahd eingesetzt. Die Bewirtschafter der Flächen sind für die Kitzsuche verantwortlich und werden dabei tatkräftig von den zuständigen Jagdausübungsberechtigten unterstützt. 

Der Drohnenpilot hat dabei die Aufgabe, die gesamte Fläche mit der Drohne abzufliegen. Die gefundenen Kitze werden dann entsprechend gesichert. All dies erfolgt in der Regel frühmorgens vor Sonnenaufgang.

Bisher war der Drohneneinsatz problemlos möglich. Nun traten per 01.01.2024 mehrere Änderungen der EU-Drohnenverordnung in Kraft, die den Einsatz der bisherigen Drohnen ohne gesonderte Zertifizierung nicht mehr gestatten. Manche Drohnen können im Nachhinein zertifiziert werden. Aufwand und Kosten dafür sind noch nicht bekannt. Es stellt sich auch die Frage, wie viel Zeit dies in Anspruch nimmt und ob die Drohne rechtzeitig einsatzbereit sein wird.

Andere Drohnen müssen komplett aus der Kitzrettung genommen werden, da sie mangels Zertifizierung nicht mehr voll umfänglich eingesetzt werden dürfen. Das kann auch Drohnen betreffen, die erst im vergangenen Jahr angeschafft wurden! 

Mit diesen Geräten muss laut EU ein so großer Mindestabstand z.B. zu Gebäuden gehalten werden, dass eine effiziente Kitzsuche in den Bereichen nicht umsetzbar ist. Es müsste auf frühere Methoden, manuelles Absuchen und Knistertüten setzen, zurückgegriffen werden, die weniger effektiv sind.

Mit Hilfe der Petition „Rehkitzrettung in Gefahr aufgrund der neuen EU-Verordnung“ soll eine Überarbeitung der Verordnung erreicht werden, um die Kitzrettung weiterhin in der bisherigen, umfangreichen Form zu ermöglichen. 

Weitere Infos dazu finden sich in den Artikeln „Neue Regeln für Kitzrettung mit Drohnen - fast alle Copter betroffen" und „Kitzrettung mit Drohnen: Verkehrsministerium arbeitet an Lösung“ von Rasso Walch auf pirsch.de

Bitte befasst Euch mit dem Thema und unterstützt auch weiterhin diejenigen, die sich für die Kitzsuche einsetzen. Denn das ist ein wichtiger Bestandteil von Hege und Naturschutz!

Jahreshauptversammlung des Hegerings Burgdorf am 05.03.2024

Am 05.03.2024 fand die Jahreshauptversammlung des Hegerings Burgdorf im Landgasthaus Voltmer in Ramlingen statt.

In diesem Jahr starteten wir mit einer Trophäenschau, bevor die Jagdhornbläser aus Thönse und der 1. Vorsitzende Sebastian Radusch den offiziellen Teil mit der Begrüßung begannen.

Die Strecke der Trophäenschau wurde dabei verblasen und die Thönser setzten im Anschluss mit dem „Jäger aus Kurpfalz“ noch einen gelungenen musikalischen Höhepunkt. 

Im Rahmen der Versammlung wurden die ehemaligen Vorstandsmitglieder Ralf Bühring, Michael Knuppertz und Eckhard Gieseler für ihre langjährige Vorstandsarbeit geehrt.

Da neben der üblichen Wildtiererfassung in diesem Jahr auch eine gesonderte Zählung der Sommergänse erfolgen soll, hatten wir Herrn Christoph Reichler vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) zu einem Vortrag eingeladen. Herr Reichler wies dabei auf die Notwendigkeit, aber auch die Gründe für die Wildtiererfassung hin. Anhand einiger Statistiken erläuterte er u.a., was die Wildtiererfassung bereits erreicht hat. 

Insgesamt ein sehr interessanter Vortrag zu einem immer wichtiger werdenden Thema!

Hegeringleiter, Kassenwartin und Obleute berichteten schließlich noch aus ihren Bereichen und stellten die Planungen für 2024 vor. Dabei wurden auch zwei neue Kassenprüfer gewählt.

Wir bedanken uns bei den Jagdhornbläsern Burgwedel/Thönse für ihre Unterstützung, dem Team vom Landgasthof Voltmer und natürlich bei allen Mitgliedern für die rege Teilnahme!

24.02.2024

Hegebuschpflanzaktion der 
Jägerschaft Burgdorf

Am 24.02.24 fand erneut eine Hegebuschpflanzaktion der Jägerschaft Burgdorf statt. 

Dazu konnten viele kleine und große Helferinnen und Helfer begrüßt werden. Bei bester Stimmung wurden mit viel Elan rund 700 Büsche und Sträucher gesetzt. Ein leckerer Imbiss, bei dem noch viel geklönt und gelacht wurde, rundete die Pflanzaktion ab.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den zahlreichen Teilnehmern für diesen gelungenen Einsatz!

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